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Hi, ich bin Frank Wissmann

Was unterrichtest Du?

Wie beschreibst Du deine Yogastunde:

Meine Kundalini Yogastunden sind mal dynamisch, mal meditativ. Doch immer mit der Ausrichtung erdend zu wirken, um sich seiner eigenen Urkraft bewusst zu werden, und diese auch zu spüren.
Meine Meditationsstunden haben das Ziel, dass jeder seinen eigenen authentischen Stil erkennt, und sich so lieben und akzeptieren lernt, wie er ist. Ohne sich zu verbiegen, ohne sich in ein gesellschaftliches Korsett zu pressen. Der Dalai Lama sagt dazu „Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst.“

Wo bist Du ausgebildet worden?
Aktuell befinde ich mich in der Kundalini-Yogalehrer Ausbildung und habe diese bei der 3ho in Hamburg begonnen.
Meine Meditationslehrer- und Achtsamkeitslehrer-Ausbildung habe ich bei den Glücksbringern absolviert.
Meine erste tiefgehende Meditations-Erfahrung war im Jahr 2008 ein 10-Tages Vipassana-Retreat nach S.N. Goenka.
Warum hast Du mit dem Yoga angefangen?

Schon vor vielen Jahren habe ich bemerkt, dass ich in mir einen gesunden Gegenpol zu der immer lauter und schneller werdende Außenwelt brauche. Meditation ist ein ganz wundervolles Werkzeug, um den Geist zu säubern und zu beruhigen. Besonders Vipassana-Meditation hat mir geholfen, mich selbst zu beobachten und zu reflektieren.
Im Laufe der Zeit habe ich jedoch bemerkt, dass ausschließlich Meditation für mich nicht mehr ausreicht, um mich in Balance zu halten. Daraufhin habe ich verschiedene Yogarichtungen ausprobiert und nach meiner ersten Kundalini Yogastunde war für mich sofort klar, dass ich meine Richtung gefunden habe.
Kundalini Yoga hilft mir, meine Körperenergie in Balance zu bringen und diese in die richtigen Bahnen zu lenken. Einer meiner Lehrer hat es mit einer Autobahn verglichen, bei der sehr viele Autos versuchen auf wenigen engen Spuren schnellstmöglich voran zu kommen. Ein Stau ist hierbei eigentlich fast unvermeidlich. Die meisten sind bei einem Stau emotional unausgeglichen, gereizt, nicht geerdet, unzufrieden. Und man kommt nicht vorwärts, man ist nicht frei. Eine Möglichkeit, um das Ganze in einen freien Fluss zu bringen, ist der Ausbau weiterer Spuren, sodass sich die Autos auf mehrere Bahnen verteilen können und der Stau aufgelöst werden kann.
Übertragen auf den Körper bedeutet dies, dass die körpereigene Energie in freien Fluss gebracht werden darf, sodass wir uns ausgeglichen, stark, geerdet und frei fühlen können. Elementar ist in diesem Zusammenhang auch, dass man fast beiläufig negative Glaubenssätze loslässt, und sich wieder mit seiner göttlichen Urkraft verbindet.
Meditation wirkt für mich von Innen nach Außen, Yoga von Außen nach Innen. Beides in Kombination ist für mich inzwischen ein unverzichtbares Werkzeug, ja sogar ein Bedürfnis geworden, um meinen Geist, meine Seele und meinen Körper in Einklang zu halten.

Warum bist Du ein Glücksbringer?

Im chinesischen Horoskop wird dem Schwein Glück nachgesagt. Da ich in einem solchen Jahr geboren wurde, bin ich sozusagen ein „Glücksschwein“.

Was ist Dein persönlicher Lieblingsglückbringer?

Drei Kastanien, die mir meine Oma geschenkt hat, um gesund zu bleiben.

Was ist Dein Lieblingsfilm zum Thema Glück?

„Der Ja-Sager“ mit Jim Carrey

Was hält Dich zusammen?

Meine tägliche Praxis in Form von Yoga und Meditation, durch die ich in den letzten Jahren viel über mich selbst erfahren durfte. Außerdem die Liebe zum Leben, und mein kulinarisch experimentierfreudiger Gaumen.

Was macht Dich traurig?

Wenn Menschen sich von sich selbst entfremden.

Von wem lernst Du?

Von allem und jedem, der oder das mich umgibt. Vor allem von Kindern…die einem unverblümt und unverfälscht Feedback geben, an dem man wachsen kann.

Beschreibe Dich in einem Wort oder Satz:

Ich bin ein schwäbischer Optimist, der an das Gute in jedem Menschen glaubt.

Frank gelingt es immer wieder eine heitere Atmosphäre des Willkommen-Sein zu schaffen. Durch seine humorvolle Art trägt er mich auch durch die herausfordernden Teile des Kundalini Yoga, so dass ich nach jeder Stunde mit dem wunderbaren Gefühl des In-Einklang-Seins belohnt bin.

Eliane Broermann